Technische Daten

Die Innenfläche des Eisstadions erstreckt sich über 3.200 qm zuzüglich Nebenräume. In den Nebenräumen befinden sich die Kälteanlagen, sozusagen das Herz des Eisstadions, ein Sanitätsraum, ein Büro für den Sommerbetrieb, Umkleiden für den Sommer- sowie den Eishockeybetrieb mit Duschmöglichkeiten, die Anschnallhalle, Regieraum, Kasse und Schlittschuhverleih, Sozialräume und das Schlittschuhstübel. Die Eisfläche ist 1.800 qm groß. Die Eispiste wird mit 2,9t Ammoniak gekühlt. Mit Hilfe von 22 km Kühlschlangen wird nach dem System ähnlich einer Fußbodenheizung die umgekehrte Wirkung erzielt, das heißt die Eispiste wird gekühlt. Das Ammoniak, das im ursprünglichen Zustand im Behälter der Kühlanlage flüssig ist, wird in die Piste hinausgepumpt und sein Zustand verändert sich durch die Geschwindigkeit in gasförmiges Ammoniak. Dieser Kreislauf von flüssig – gasförmig und wieder flüssig wiederholt sich permanent und bildet die Grundlage für eine funktionierende Eisfläche.
Regelmäßig wird das Eis mit einer Engo Eisbearbeitungsmaschine neu aufbereitet. Dazu wird heißes Wasser benötigt, da sich dieses besser mit der eiskalten Piste verbindet. Vorher wird die Piste abgehobelt, um überschüssigen Schnee und sonstige Unebenheiten durch den Betrieb zu entfernen. Zweimal im Jahr wird die Halle umgebaut. Beim Aufbau für den Winter werden die Eisbanden gesetzt, Netze aufgehängt und das Wasser wird mit Hilfe von Feuerwehrschläuchen schichtweise über mehrere Tage und Nächte hinweg aufgetragen. Beim Umbau für den Sommer wird das Eis abgetaut und das Wasser abgesaugt. Die Banden werden demontiert und gelagert.

Pläne der Halle und sonstige Auskünfte wie Mietspreise sind zu erfragen unter Mobiltelefon: 0172 . 70 31 580 oder 07153 . 3 75 75

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